PFLANZENKOHLE IM STALL:
MEHRFACHER NUTZEN VON FUTTERMITTELKOHLE

PFLANZENKOHLE IM STALL:
DIE QUALITÄT IST ENTSCHEIDEND


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Ohne Frage: Pflanzenkohle lässt sich auf vielfältigste Art und Weise einsetzen. Entscheidend ist dabei immer, welchen Qualitätskriterien sie entspricht. Als besonders geeignet erweist sich Pflanzenkohle immer dann, wenn sie gleich mehrfachen Nutzen hat, wie beispielsweise als Futterkohle.

Hier hat sie als Premiumkohle nicht nur eine positive Wirkung auf die Tiergesundheit. Ausgeschieden sorgt sie für eine geringere Geruchsbelästigung der Gülle und verbessert als Düngerzusatz auf dem Acker die Bodenqualität und schützt das Klima.

Qualitätskohlen, beispielsweise EBC-zertifiziert (European Biochar Certificate), werden hauptsächlich in den folgenden Anwendungsbereichen eingesetzt:

  • als Zusatz zu Futtermitteln in der Tierhaltung (Futterkohle). Zahlreiche Studien zeigen: Pflanzenkohle verbessert nicht nur die Energie- und Rohfutteraufnahme, sondern stärkt auch die Verdauung und beugt vielen Krankheitsbildern vor
 als Stalleinstreu in der Tierhaltung (verbessertes Stallklima, reduzierte Geruchsbildung, verringerte Emissionen klimaschädlicher Gase wie Ammoniak, Schwefelwasserstoff und Methan, reduzierte Bildung und Ausbreitung von Krankheitserregern)

  • als Bodenhilfsstoff und Trägermittel für Nährstoffe im Ackerbau (Verbesserung der Bodenfunktion und Erhöhung der Ertragsfähigkeit)

  • als Hilfsstoff für die Kompostierung (Verbesserte Belüftung nasser Materialien, Reduzierung von Stickstoffverlusten, Adsorption von Schwermetallen)

  • als Zusatz in der Vergärung von Biomasse in Biogasanlagen (größere Methanausbeute, geringere CO2 und Ammoniak-Emissionen)

  • als Torfersatz in hochwertigen Erden, Anzucht- und Kultursubstraten (Phytosanitäre Wirkung, verbesserte Speicherkapazität und Substratlockerung)

  • als Filtermittel für die Wasser- und Luftreinigung (Aktivkohle)